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Zeittafel: Meißen-Sachsen im Mittelalter
600
Slawen siedeln von Osten kommend zwischen Elbe und Saale.
929
Der deutsche König Heinrich I. errichtet in Meißen an der Elbe einen Stützpunkt, der zur Burg Meißen ausgebaut wird.
968
Auf Betreiben Kaiser Otto des Großen wird Magdeburg Erzbistum, zu den unterstellten neuen Bistümern zählt Meißen.
1089
Mit Heinrich I. von Eilenburg wird erstmals ein Wettiner Markgraf von Meißen. Der Name geht auf den Stammsitz der Familie, die Burg Wettin an der Saale zurück.
1150
Um die Mitte des 12. Jahrhunderts erfolgen die umfangreiche Einwanderung deutschsprachiger Siedler und der Landesausbau zwischen Saale und Elbe.
1168
Erstmalig wird in der Mark Meißen Silber gefunden. Aus dem Fundort Christiansdorf entsteht die Stadt Freiberg, die von Otto dem Reichen mit vielen Privilegien ausgestattet wird.
1247
Die Wettiner erwerben die Landgrafschaft Thüringen.
1248
Gründung des Klosters St. Marienstern, das noch heute als Zisterzienserinnenabtei besteht.
1307
Gefecht bei Lucka: Die Wettiner sichern ihre Stellung gegenüber dem deutschen König und 1310 die Herrschaft in Thüringen.
1346
Gründung des (Oberlausitzer) Sechsstädtebundes mit Kamenz, Bautzen, Löbau, Zittau, Görlitz und Lauban. Die Oberlausitz untersteht dem König von Böhmen.
1349
Die Pest wütet zwei Jahren lang im mitteldeutschen Raum.
1420
Beginn der Hussitenkriege und verheerender Kriegszüge in Sachsen (bis 1438).
1423
Markgraf Friedrich der Streitbare wird Kurfürst von Sachsen. In den folgenden Jahrzehnten bürgert sich sich der Name „Sachsen“ für den wettinischen Herrschaftsraum ein.
1471
Umfangreiche Silberfunde um Schneeberg und Annaberg leiten das Zweite Berggeschrei ein.
1485
In Leipzig vereinbaren die Brüder Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht die Teilung der Herrschaft: Albrecht hat seinen Schwerpunkt im östlichen, Ernst im westlichen Teil der Wettiner Lande. Es entstehen die zwei Familienzweige der Ernestiner und Albertiner.